Orthographie

Deutsche Rechtschreibung



"Konservative" Rechtschreibung

85 Rechtschreibregeln

NZZ-Rechtschreibung

NZZ: Regel 79-100




Österreichisches Wörterbuch (40. Aufl. 2006):
Änderungen 1996/2006

Duden-Rechtschreibung

Neue Rechtschreibung

Duden (20. Aufl. 1991), Richtlinien alt/neu

Duden (13. Aufl.), 15*-74*

Duden (13. Aufl. 1947/49), Vorbemerkungen

Duden (9. Aufl. 1915), Vorbemerkungen







documenta



Reclam schreibt jetzt wie NZZ und FAZ

Die Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996 stieß auf breite Ablehnung. In geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hatte man (nicht nur aus technischen Gründen: Zitate!) die Rechtschreibung nach dem "Einheitsduden" (1991) beibehalten (Deutsche Zeitschrift für Philosophie). Die Frankfurter Allgemeine und andere Zeitungen kehrten jählings zur alten Rechtschreibung zurück. 

2000 erschien in erster Auflage das Rechtschreibwörterbuch des prominenten Reformkritikers Theodor Ickler

Als 2006 der neugegründete Rat für deutsche Rechtschreibung die Revision des reformierten Regelwerks abschloss und vertraute Schreibweisen repristinierte, nahm die Presse die neue Rechtschreibung auf. Dabei musste sie oft zwischen alter und neuer Schreibvariante auswählen. 

Der Frankfurter Allgemeinen und der Neuen Zürcher Zeitung ist es wohl am besten gelungen, die Rechtschreibreform nach Richtlinien umzusetzen, die sowohl der Regelmäßigkeit als auch der Kontinuität der geschriebenen Sprache Rechnung tragen.

Die NZZ hat ihr orthographisches "Vademecum" (14. Aufl. 2014) veröffentlicht und ihre Regelinterpretation ins Netz gestellt. Eindeutigere Regeln hat die NZZ dort gesetzt, wo Vorschriften zu unbestimmt oder sogar mehrdeutig gehalten sind. Bemerkenswert sind die klaren Regeln zur einheitlichen Schreibung mehrgliedriger englischer und amerikanischer Fremdwörter. Auch Reclams Universalbibliothek, der wir die Klassiker der Schullektüre im Oktavheftformat verdanken, folgt den Richtlinien der NZZ (FAZ, 5. 7. 2013). 

Hier sind die NZZ-Richtlinien mit den Empfehlungen der Wörterbücher Duden (2006) und Wahrig (2011) sowie mit der Wörterliste der deutschsprachigen Nachrichtenagenturen verglichen.